Mitten im Nichts

Hallo Ihr Lieben!

Endlich lasse ich hier mal wieder etwas von mir hören. Die letzten Wochen waren viel. Wo soll ich anfangen..
Na, wir haben Sommer. Das heißt, vor ein paar Wochen stand mein Sommerurlaub vor der Tür. Mal wieder raus, für etwas länger in die Heimat, Urlaub zu Hause, Sonnenschein, ganz viel Natur, ganz viel Garten, ganz viel Entspannung. Haha, Pustekuchen. Nichts mit Sonne, nichts mit ganz viel Garten.
Zugegeben, das Wetter war in diesen zweieinhalb Wochen doch recht bescheiden, ein paar wenige Sonnentage, aber dann auch nicht so warm, dass man sich entspannt in den Garten legen konnte. Für Fototouren mit Rad und Kamera dagegen waren die Temperaturen sehr passend. Nun ja, ein paar Tage Dauerregen.. puh. Nicht schön. Gehört dazu, mag ich aber im Sommerurlaub nicht. Hatte mir das irgendwie anders vorgestellt.
Dafür habe ich viel unternommen in dieser Zeit, war viel mit Familie und Freunden unterwegs, habe öfter mein Patenkind ♥ besucht. Es war viel los in diesen Tagen, ich konnte Dinge tun, für die bei meinen kurzen Besuchen am Wochenende sonst keine Zeit ist. Das war wirklich sehr schön! :-)
Von meinem Sommerurlaub wird es ein paar mehr Blogeinträge geben, heute geht’s los mit der ersten tollen Fototour.
An einem Sonntagnachmittag schrieb mir ein lieber Freund aus Köln, was ich denn davon hielte, wenn er mich ganz spontan Montag mal besuchen kommt. Na, gesagt getan und am Montagmorgen stand er bei uns auf dem Hof.

Dirk und ich haben uns über die Fotografie kennengelernt und sind bisher mit unseren Kameras durch Köln und Hamburg gezogen. Tolle Citytouren waren das. An diesem Montag stand dann das komplette Gegenteil, die reine Natur, auf dem Programm. Wir schnappten uns die Kameras, schwingten uns auf die Räder und los gings. Mitten durch die Pampa, wie ich die Gegend bei uns liebevoll nenne.
Wir fuhren querfeldein, bogen mal hier ab, mal da. Hielten an, wenn wir etwas Spannendes zum Fotografieren entdeckten.
Bei uns ist es so, dass man sich nicht wirklich verfahren kann. Also ja, man kann es natürlich, aber man kommt immer wieder irgendwo raus. Wir überquerten kleine Kreuzungen, bei denen es in allen vier Richtungen vollkommen gleich aussah – eine weitere lange Straße umringt von grüner Natur.
Ich sagte zu Dirk einmal, naja, wie Du siehst, wir sind hier mitten im Nichts. Darauf erwiderte er, dass es schon ganz schön viel ist, für ‚Nichts‘. Ja, da hatte er Recht..diese einfachen Straßen, umringt von grünen Gräben, Büschen, Bäumen und Feldern.. ich hatte es ‚Nichts‘ genannt, und doch ist es so ganz viel. Und wer mich kennt, weiß, ich liebe dieses ‚Nichts‘ – und ich brauche es. Immer mal wieder. :-)

Blaetter

Wir hatten eine ganz tolle Tour, führten tolle Gespräche, hatten wundervolles, sonnig warmes Wetter mit starken Wolken am Himmel, herrlich! Ich fand es wirklich schön, meine Heimat auf diese Art und Weise jemandem zu zeigen. Und Dirk hat sie auch ganz gut gefallen glaube ich.. :-)

Nun, während wir so vor uns hin fuhren überlegte ich, wo es hier im ‚Nichts‘ spannende Motive geben könnte. Und da fiel mir eine alte Ruine ein, die ich vor einigen Jahren zusammen mit meiner Cousine einmal entdeckt hatte. Nach einmal verfahren hatten wir sie auch gefunden, ganz versteckt im Grünen. An dieser Ruine tobten wir beide uns fotografisch eine ganze Zeit lang aus.. so viele spannende Motive, Krabbelviecher.. Spinnen (ihhhh!), kleinste Frösche, Schnecken, Schmetterlinge, einfach alles. :-)
Von genau dieser Ruine und unserer tollen Tour möchte ich Euch nun ein paar Bilder zeigen.

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Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen wundervollen Sonntag. Im nächsten Blogeintrag gibt es dann ganz viel Sonnenschein!
Bis bald,
Eure Verena :-)

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