Trip ans Meer

Moin Ihr Lieben!

Der Herbst hält langsam Einzug in der Natur, aber ein paar sonnige Tage sind uns noch vergönnt. Letzte Woche war ein voll sonniger Tag gemeldet und ich überlegte am Vortag, wie ich diesen nutzen könnte, wo ich mit der Kamera im Gepäck losziehen könnte. Da kam mir die Idee, dass ich ja unbedingt nochmal einen Tag ans Meer wollte. Gesagt, getan. Also abends alle Sachen zusammengepackt, Wecker auf 7 Uhr gestellt und um 8 Uhr saß ich im Auto gen Ostsee. Hach, es ist jedes Mal ein tolles Gefühl. Und für mich als eher Nicht-Spontan-Mensch nochmal ein bisschen kribbeliger.

Nach einer entspannten Stunde war ich da. Bepackt mit Rucksack, in dem sich Kamera, Handtuch und Proviant befanden, stand ich am Meer. Meeeeeer. Strahlend blauer Himmel, leuchtend blaues Wasser, ruhige See. Zugegeben, ein paar Wellen mehr wären toll gewesen, es war wirklich ruhig. Aber auch das war okay. Und dann tat ich was, was ich auf diesen Trips immer tue: einfach loslaufen. Ich kannte mich dort nicht aus, war zum ersten Mal in Niendorf und habe vorher keinen Reiseführer gelesen. Also einfach drauf los und erkunden. So mache ich es am liebsten, wenn ich alleine unterwegs bin.

Meer Niendorf

Und so lief ich los, und lief und lief. Immer wieder stoppte ich, um ein paar Fotos zu machen und den Anblick des ruhigen, leuchtend blauen Meeres zu genießen. Einfach nur schön!
Ich lief ziemlich lange unten an der Steilküste entlang, wenn ich nicht irgendwann umgedreht wäre, wäre ich in Travemünde gelandet. Dort ist es ja auch schön, das war mir aber eine Nummer zu weit. Also kehrte ich irgendwann um, so sehr mich auch die nächste Ecke um die Klippe herum reizte. Das ging die ganze Zeit so, und so legte ich schon ordentlich Strecke zurück.
Den Rückweg lief ich dann oben auf der Klippe entlang, dort waren auch deutlich mehr Menschen unterwegs als auf dem steinigen Strand unten.
Aber auch der Blick von oben war grandios!

Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf

Am Startpunkt zurück gekehrt suchte ich mir ein nettes Plätzchen am Strand und machte ein kleines Picknick. Schuhe aus, Füße in den Sand, Franzbrötchen futtern und die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Einfach mal so richtig abschalten.

Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf

Anschließend ging es dann in die andere Richtung, gen Niendorfer Hafen. Den Hafen kannte ich bereits von einer Tagestour aus dem letzten Jahr, und da kam mir die Idee, dass Niendorf auch schön sein könnte. Ich hoffte auf einen tollen Sonnenuntergang über dem Wasser, jedoch tauchten zum Abend hin die ersten Wolken auf und die Sonne verschwand eine halbe Stunde vor Untergang hinter den Wolken. Schade. Aber in die andere Richtung färbte sich der Himmel wundervoll leuchtend blau-pink. Ich entschied mich, am Wasser zurückzulaufen und fand in dieser Richtung noch ein paar schöne Motive.

Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf Meer Niendorf

Hach, es war ein ganz wundervoller, ruhiger Tag am Meer. Knappe 13 Kilometer hatte ich tatsächlich am Ende des Tages auf dem Tacho, aber es war super entspannt und genau meins. Kopf aus, einfach loslaufen, sich inspirieren lassen von der Natur, der Gegend. Dorthin gehen, wo es interessant ausschaut und schauen, was mich dort erwartet. Es war eine richtige Ein-Tages-Auszeit, großartig!

Habt es gut Ihr Lieben!
Bis bald!
Eure Verena :-)

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